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Was war los?

Stimmungsvolle Uraufführung im doppelten Sinne

 

Gleich im doppelten Sinne erlebte der markgräfliche Tafelsaal das seltene Ereignis einer eindrucksvollen Uraufführung. Zum einen gewährte die Erfolgsautorin Sabine Weigand einem sehr interessierten Publikumskreis im vollbesetzten ehemaligen markgräflichen Tafelsaal einen aufschlussreichen Einblick in ihr neuestes Werk mit dem derzeitigen Arbeitstitel „Das Geheimnis um die Magistra“.

 

Zentral hatte sich Sabine Weigand nach ihren Ausführungen mit einer jüdischen Augenärztin befasst, die sie in einer mittelalterlichen Urkunde entdeckte. Damit hatte die Autorin ihre Titelfigur für ihren im nächsten Jahr erscheinenden Roman gefunden. Da noch nicht viel aus dem Roman verraten werden durfte, erfuhren die Zuhörerschaft dafür viel Wissenswertes über das jüdische Leben im Mittelalter. Das war auch für Brigitte und Harald Fürbeth spannend, die diese Lesung initiiert und die nun erstmalig solch einen Kulturabend in diesen herrlichen Räumlichkeiten des ehemaligen Markgrafen-Tanzsaal veranstaltet hatte. Damit hatte sich hier die zweite Uraufführung ergeben.

 

Nachdem sich dieser Saal bereits zu Ortung bestens empfohlen hatten, wagten die Fürbeths nun den Auftakt zu stilvoller Kleinkunst mit Flair. So labten sich die Gäste an den kulinarischen Genüssen vom attraktiven Büffet, das vom Hüttlinger-Frischemarkt zusammengestellt wurde, ehe sie sich an der Kunst im romantischen Lichtschein erfreuten. Musikalisch wurden sie dabei dezent und sehr angenehm auf den Abend eingestimmt vom Duo Max Link (Klarinette) und Ferdinand Reissmann ( Akkordeon) mit versiert dargebotener schwungvoller Klesmer-Musik. Dass am Ende des Abends schon gleich erneute Anfragen auf Fortsetzung vorgetragen wurden, schien aufgrund der perfekten Organisation und des harmonierenden Kunstgenusses keineswegs überraschend. Man darf sich sicher auf mehr freuen.

 

(Text: Ursula Kaiser-Biburger)

 

zu den Fotos

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